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  <title>all my life I was a bride married to amazement</title>
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  <updated>2006-08-06T19:30:02Z</updated>
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    <title>ein weiches, wundes herz</title>
    <published>2006-08-06T19:25:29Z</published>
    <updated>2006-08-06T19:30:02Z</updated>
    <category term="wer erklärt mir die welt"/>
    <category term="om mani padme dings"/>
    <content type="html">mhm, nochmal zu dem gandhi-zitat da neulich: mir fehlen ja leider immer die großen worte und das akademische wissen, meine gedanken an der wirklichkeit, der komplexität dieser welt zu messen. aber: ich finde strikte gewaltfreiheit sehr radikal. sehr viel radikaler beispielsweise, als steine in bankschaufenster zu kloppen oder dorfnazis plattzumachen oder bomben auf beirut zu schmeißen. ich finde das wichtig und richtig - sich den kreisläufen der gewalt strikt zu entziehen und der gewalt anderer dadurch die kraft zu rauben. nicht, indem ich zurückschlage. sondern indem ich nicht zulasse, dass die gewalt eines anderen meine wut nährt und mich dadurch vergiftet. macht das sinn? es gibt diese zen-geschichte, in der ein junger samurai einen alten zen-meister herausfordert und derb beschimpft und mit einem stab verprügelt. und der meister - wie diese typen eben so sind - regt sich nicht vom fleck. seine schüler sind darüber ziemlich verärgert und können gar nicht glauben, dass der meister dem samurai nicht in den arsch getreten hat. doch der meister &lt;br /&gt;erhebt sich nur, und im davongehen sagt er sowas wie: "wenn du ein geschenk erhältst und du nimmst es nicht an, wem gehört dann das geschenk?"&lt;br /&gt;und wenn ich das lese, dann denke ich: ja, genau! aber wie schwierig ist das denn bitte? wirklich harm-los zu sein - nicht schwach oder passiv, sondern sich der gewaltfreiheit kompromisslos verpflichtet zu fühlen, das erfordert unglaublichen mut und stärke. da braucht es gar keine kriege oder prügelnazis, es reicht schon ein durchschnittlicher &lt;br /&gt;arbeitstag, um das zu merken. mein ego jedenfalls möchte sich um keinen preis etwas gefallen lassen, es möchte gern das sorgsam gehegte bild von sich aufrecht erhalten - und wenn nur ein kleiner konflikt, ein wenig kritik etwa oder ein schnippisches wort auftaucht, dann fährt es sofort die stacheln aus und die panzerglasscheiben hoch. und noch stunden nach dem eigentlichen konflikt geht der krieg in meinem inneren weiter - indem ich mir in endlosmonologen selbst auf die schulter klopfe und bestätige, wie ungerecht ich gerade behandelt wurde. sorgsam lege ich mir dann zurecht, wie ich das nächste mal kontern und mir nichts gefallen lassen werde! und erst sehr viel später fällt mir auf, wieviel macht ich diesem konflikt über mich zugestanden habe. diese machtverschiebung finde ich furchtbar interessant - vor einer weile habe ich ein interview mit einer südafrikanischen anti-apartsheid-aktivistin gelesen. und die hat etwas sehr kluges über vergebung gesagt, nämlich: dass die opfer, indem sie den tätern vergeben und es sich nicht erlauben, diese zu hassen, sich kontrolle  verschaffen und die ihnen geraubte macht zurückholen. und das ist letzten endes vielleicht wahre stärke, eine stärke, die das herz nährt und weit macht.  nicht umsonst verwendet chögyam trungpa in seinen schriften häufig das bild des erwachten wahren kriegers, dessen herz weich und wund ist und die kraft birgt, die welt zu erhellen. ein paar wenige funken davon durfte ich bereits sehen, und sie machen mut und lust auf mehr.</content>
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    <title>ein ganzes leben in fragezeichen</title>
    <published>2006-07-22T05:39:21Z</published>
    <updated>2006-07-22T05:39:21Z</updated>
    <category term="wer erklärt mir die welt"/>
    <category term="om mani padme dings"/>
    <category term="fat girl speaks"/>
    <content type="html">in einer meiner &lt;a href="http://community.livejournal.com/fatshionista/351237.html?nc=452"&gt;lieblingscommunities&lt;/a&gt; kam vor ein paar tagen die frage nach "ethno-kleidung" und weißen privilegien auf. und ich habe gemerkt, dass das eigentlich eine diskussion ist, die ich im echten leben völlig ausspare und die mich auch auf einem falschen fuß erwischt, denn: ich mag das ja. ich habe eine ganz kollektion von kissen aus saristoff und ein persisches lämpchen, ein shirt mit kimono-ärmeln und auch einen rock mit spiegelchen, und wenn man in mein zimmer kommt, dann fällt einem zu allererst der große betty laduke-druck auf. und ich besitze diese dinge nur aus ästhetischen gründen, das gefällt mir eben, ich konnte es mir gerade leisten, ich hätte ohnehin einen rock gebraucht. blabla. und natürlich ist das mein privileg, mein *weißes* privileg, mir konsumgüter unterschiedlichen ethnischen ursprungs  zusammenzuklauben - hier ein bisschen indien, dort ein wenig peru - aber ich frage mich eben auch, wo man denn dann bitte die grenze zieht. wo hört inspiration auf und fängt kannibalismus an? und ist es in einer derart durchgeschüttelt globalisierten welt überhaupt möglich, keiner kultur oder ethnischen gruppe früher oder später auf die zehen zu treten? ist ein fair produziertes hippiekleidchen nicht trotz aller bedenken einem sweatshopproduzierten h&amp;m-kleid vorzuziehen? und, last but not least, ist das überhaupt wünschenswert: dass jeder nur aus der  kultur schöpft, in die er hineingeboren ist? würde das nicht bedeuten, dass man als europäer letztlich auch in der kunst und der literatur abstand nimmt von jeder nicht-europäischen inspiration? und was ist mit "chinesischem" essen, das in berlin oder london oder rom serviert wird und in etwa soviel mit china zu tun hat wie eine bratwurst?&lt;br /&gt;(denkpause). &lt;br /&gt;ich bin da ja ohnehin in einer etwas zwiespältigen situation: in einer welt, in der der spirituelle supermarkt boomt und die BILD mit dem dalai lama werbung macht, hab ich mir mein religiöses nischchen ausgerechnet im buddhismus gesucht. in der &lt;a href="http://www.theravadanetz.de/frameset.html"&gt;theravada-tradition&lt;/a&gt; zwar, die hierzulande nicht ganz so populär ist, aber nevertheless. das weckt natürlich sofort assoziationen von modereligion und den richard geres dieser welt und einer armee von teenagern, die malas nur als accessoires kennen. und ich habe tatsächlich auch schon einige skurrile dinge erlebt: schwäbische hausfrauen, die tibetische mantras vor sich hin radebrechen, buddhistische lehrende, die ihr sexleben mit meditationstechniken hochtunen, kleine mini-zengärten in der praktischen box zum verschenken.  und ich denke, man kann da auch wirklich ein stück weit verloren gehen: die farben, gerüche, die fremdartige kunst, die gesänge, die roben. deshalb bin ich von den tibetischen traditionen auch schnell wieder abgekommen - weil es letzten endes dann doch zu fremd, zu schillernd, zu fern von mir war.&lt;br /&gt;im theravada ist der exotenfaktor praktisch gleich null, zumindest in dem zentrum, das ich besuche. und ich habe eigentlich nie das gefühl, ich sei nur ein gast in einer fremden tradition - das ist meins, mein lebensweg, auch wenn ich nur ein ziemlich weißes mädchen in einer europäischen großstadt bin. &lt;br /&gt;vielleicht kann ich mich mit mir selbst dahingehend versöhnen, dass intention und respekt vor der geborgten kultur im zweifelsfall entscheidet.</content>
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    <title>ob aquamarinblau wohl bedeutender ist als ultramarinblau?</title>
    <published>2006-07-10T14:51:24Z</published>
    <updated>2006-07-25T18:54:56Z</updated>
    <category term="wer erklärt mir die welt"/>
    <content type="html">also ich kann schwer leugnen, dass ich mich das doch ein wenig nachdenklich macht: diese sache mit den meinungen. ich habe die letzten beiden wochen peinlichst vermieden, von vielen netten kleinen dingen, die mir während der wm passiert sind, an dieser stelle zu erzählen. und warum? weil ich befürchtet habe, jemand damit vor den kopf zu stoßen. aber ganz ehrlich, leute - rückblickend finde ich es eigentlich ziemlich traurig, dass mir so eine selbstzensur überhaupt notwendig erschien. &lt;br /&gt;ich glaube ja nicht so recht an meinungen. ich habe jetzt gerade einen ganzen sack davon zu allen möglichen themen - in zwei jahren werde ich viele davon aussortiert und neu durchdacht haben. an die *vor* zwei jahren kann ich mich zum teil gar nicht mehr so genau erinnern. denn mal ganz ehrlich - was ich gerade zum tschetschenienkonflikt denke, hat vor allem mit damit zu tun, welche bücher ich gerade gelesen und mit welchen menschen ich zu tun habe. ich bin davon weder persönlich betroffen noch maße ich mir an, das thema von allen seiten beleuchtet und durchschaut zu haben. und selbst bei den themen, die mich direkt betreffen, gibt es immer noch mindestens eine andere betrachtungsweise, die mir wenigstens im ansatz logisch erscheint. ich bin ein großer fan des zweifels, des weiß-nicht-geistes, und das hat für mich seinen ursprung in einer gewissen demut dieser vielschichtigen, ständig in veränderung begriffenen, wunderbaren welt gegenüber. ich sehe die welt durch ein fenster, das von meinen bisherigen erfahrungen eingefärbt ist - und jetzt erzählt mir bloß nicht, dass das bei irgendjemand anders sei. &lt;br /&gt;die buddhistische philosophie spricht von shunyata, von leerheit:&lt;br /&gt;da ist ein lehmfleck auf meiner hose, weil ich vorhin meine hände daran abgewischt habe, weil ein kind geweint hat und ich schnell hinlaufen musste, weil ich im sandkasten wasser und lehm verrührt habe, weil ich im kindergarten arbeite, weil ich das jobangebot angenommen habe, weil ich die ausbildung gemacht habe, um einmal mit behinderten zu arbeiten, und immer so weiter. eine endlose kette von ereignissen, die sich gegenseitig bedingen. butterfly effect, anyone? &lt;br /&gt;und deshalb finde ich es mühselig, all diesen meinungen und ansichten so viel bedeutung beizumessen - sie sind nicht gerade ein gradmesser dafür, ob jemand ein guter mensch ist. menschen sprechen ja auch durch taten, nicht durch worte - und ich wage jetzt einmal zu behaupten, dass ich schon von berufswegen nicht gerade dazu beitrage, deutschtümelei und fremdenhaß in die welt zu tragen. ein gutes beispiel ist vielleicht auch die gute s., die wirtschaftskraft unserer kita - die poltert oft in bester bildmanier über alles und jeden los, aber wenn es darauf ankommt, trägt sie das herz auf dem rechten fleck. zum beispiel, wenn sie sich wie eine glucke um den türkischen hausmeister oder die geistig zurückgebliebene praktikantin kümmert. &lt;br /&gt;&lt;br /&gt;deshalb bin ich niemanden böse, der auf meine livejournaleinträge bezugnehmend eine diskussion sucht. ganz im gegenteil! wie toll ist das denn bitte, wenn man von einem anderen dazu herausgefordert wird, noch einmal genauer oder um die ecke herum zu denken, sich ein bisschen zu reiben und letztlich aneinander zu wachsen. das hat auch etwas mit einem reifen miteinander zu tun, finde ich. ich möchte mich bestimmt nicht nur mit leuten umgeben, die alles abnicken und toll finden, was ich tue oder sage. und eine diskussion ist mir auf alle fälle lieber als ein heimliches sich-entfernen oder ein still gehegter groll oder gar ein gefühl der enttäuschung. &lt;br /&gt;ja.</content>
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    <title>The animals went in one by one</title>
    <published>2006-07-08T05:42:09Z</published>
    <updated>2006-07-18T20:30:52Z</updated>
    <category term="this pirate&amp;apos;s life"/>
    <content type="html">gestern ging ja hier die sintflut nieder und außerdem war unser umräumaktionstag in der kita. das heißt, ich habe bei schwülstem wetter in einer winzigen überhitzten dachkammer gestanden und kisten verräumt und spinnweben verwedelt und geschrubbt und gehämmert. von halb acht uhr morgens bis ungefähr zehn uhr abends, das heißt, ich fühle mich jetzt irgendwie tot. &lt;br /&gt;ich wollte aber eigentlich nicht jammern, sondern lieber ein wenig herumpoltern: irgendwann nachmittags stand nämlich der gemeindesaal unter wasser, also so richtig knöcheltief. in diesem saal proben immer ein paar schauspieler, und deren gesamtes equipment plus diverser stromkabel schwamm buchstäblich davon. und was passiert? unser ganzer kindergartentroß rückte an zum primitiven aufwischen mit handtüchern und wischmop, zusammen mit dem kofferkuli der schauspieler aka best boy. die schauspieler haben sich dann sogleich verdrückt, zum rauchen und wichtige theaterleutegespräche führen vor der tür. der best boy druckste dann auch sogleich herum, es gebe in der theatergruppe eben eine hierarchie, und sowas sei eher sein job. entschuldigt mal, aber mein job ist das ja sicherlich auch nicht, zumal mich der gemeindesaal einen scheißdreck angeht. und trotzdem käme ich nie auf die idee, mich einfach zu verpissen, während andere den probensaal für mich entfluten. das ist so eine sache, die ich vielleicht auch an ostdeutschland so überaus toll finde: solidarität und so. die etwas ältere ost-generation, die ist tatsächlich anders. die können gut zupacken und sind unglaublich hilfsbereit, ohne dass man das gefühl hat, ihnen jetzt was schuldig zu sein. bitte mehr davon! und dafür weniger KÜNSTLER IN GROSSBUCHSTABEN!, die mit ihrer ray ban-kultur eh nur allen auf den sack gehen. an dieser stelle bleibt noch zu sagen, dass ich hier zum ersten mal in meinem leben auch so etwas wie klassenunterschiede feststelle: es verläuft eine sehr scharf gestochene grenze zwischen  den kita-eltern und dem kita-personal. letzteres setzt sich aus einigen sehr außergewöhnlichen und fähigen leuten zusammen und enstpricht keineswegs dem tranigen erzieherkllischee. und trotzdem merkt man immer wieder, dass diese ganzen psychologen und architekten und studienräte uns hauptsächlich als ihre dienstleister verstehen, die den nachwuchs möglichst kratzerfrei, fleckenfrei und bei laune zu halten haben. dieser dienstleistungsgedanke, bei dem der kunde grundsätzlich könig ist, ist kein besonders fruchtbarer nährboden für pädagogisch wertvolle arbeit. und rein menschlich gesehen ist es auch oberscheiße, wenn mich da ein dr. sowieso zusammenpfeift, weil sein söhnchen nicht die richtigen socken anhat. ich habe nämlich nicht fünf jahre lang eine ausbildung gemacht, damit ich mir jetzt fehlerfrei die bekleidungsensembles von dreijährigen merken kann. &lt;br /&gt;zum glück hab ich ja nach wie vor ein großes maul, und da kann man auch getrost buddhistische grundsätze wie der von der rechten rede einen moment vergessen. sapperlot.</content>
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    <title>...if it's getting cold, reheat it!</title>
    <published>2006-07-06T19:17:08Z</published>
    <updated>2006-07-08T15:28:00Z</updated>
    <category term="fat girl speaks"/>
    <content type="html">ich bin zur zeit als feldforscherin unterwegs; ihr müsst euch vorstellen, wie ich mit einem unsichtbaren tropenhelm auf dem kopf durch die welt meiner mitmenschen stolpere. manchmal reicht es schon, eine kleinigkeit in seinem verhalten zu änderen, und schon bekommt man die erstaunlichsten resultate. ich habe mir so zum beispiel angewöhnt, die dämonisierung bestimmter nahrungsmittel nicht mehr mitzutragen. man kennt das ja: manche frauen essen in der öffentlichkeit verdreht. sie tun sich genaustens kalkulierte häuflein auf extra kleinen tellern auf und nehmen nie etwas von der soße. sie erzählen gern und oft davon, wie vollgestopft sie nach dem schüsselchen reis sind und dass sie keine milch mehr in ihren kaffee tun. oh, und lieber nur einen halben keks! &lt;br /&gt;manche frauen tun das, und sie mögen ihre gründe dafür haben; niemand ist ihnen böse. von dicken frauen wird so ein verhalten aber geradezu erwartet. gibt es einen obszöneren anblick als eine fette frau, die einen cheeseburger(321 kcal) isst? was für ein gelungenes sinnbild für die ekelhaftigkeit unserer konsumgesellschaft: wurstfinger, die sich in ein labbriges brötchen krallen; burgersauce, die ein doppeltes kinn hinabrinnt. die meisten dicken mädchen und frauen* haben dieses bild irgendwo in ihrem kopf gespeichert - selbst wenn sie nur einen apfel essen, ist da immer diese stimme, die flüstert: &lt;i&gt;ekelhaft&lt;/i&gt;. ich zumindest habe immer sehr penibel darauf geachtet, was ich in der öffentlichkeit esse. nichts sollte den verdacht der maßlosigkeit, ja gar der ungesunden ernährungsweise auf mich lenken - undenkbar, mir in der pause den gleichen bäckersüßpampf &lt;br /&gt;zu kaufen wie meine ranken mitschülerinnen. jahre später sollte ich mit dem boyfriend in einer bäckerei an der friedrichsstraße stehen und ungläubig zusehen, wie er sich nacheinander zwei stück mohnkuchen einverleibt. einfach so. vor aller augen. mit eifrig kauenden kiefern und krümeln an händen und lippen. und da wurde mir klar, dass das für (dünne) männer wahrscheinlich selbstverständlich ist: ihrem appetit und verlangen nachzugehen, ohne scham, mit dem gefühl, es würde ihnen zustehen.&lt;br /&gt;ich finde, das recht kann ich mir genausogut heraus nehmen. die folgen sind unglaublich. es ist nicht so, als würde ich wahnsinnig viel essen. ich war noch nie kompulsiv oder binger. außerdem finde ich gesunde ernährung spannend und lecker und wichtig. es geht mehr um die kleinen details. &lt;br /&gt;wenn meine kollegen am tisch sitzen und die dünnen in der runde sich ein sahnehäubchen auf den kaffee tun, dann mach ich das jetzt auch. prompt schießt mir ein "das kannst du dir gar nicht leisten!" von athletin k. entgegen. oder ich äußere meinen appetit: dass ich hunger habe oder australians eis total lecker finde oder dass man zur teamsitzung den käsekuchen auch ruhig mal anschneiden könnte. und andersherum: dass ich den eintopf eklig finde. ungesüßte johannisbeeren nicht mag. und es ist unglaublich, wie sehr alle darauf anspringen: ungefragte belehrungen über kalorienzahlen und fettgehalt und die weight watchers, schnippische bemerkungen, der sehr vertraute ich- weiß- ganz- genau- warum- du- so- fett- bist- spirit sind die folge. ich habe den sicheren hafen des reuigen fetten mädchens auf dauerdiät verlassen, hoffentlich für immer. ich habe keine lust mehr, essen eine religiöse bedeutung beizumessen. essen soll satt machen und lecker sein. es macht niemanden gesünder, schöner oder schlanker. und was und wie viel mein körper braucht, das entscheide ich ganz alleine. roooarrrr!&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Edit: &lt;a href="http://community.livejournal.com/fatgrrls/7277.html"&gt;diesen eintrag&lt;/a&gt; mag ich. sehr. &lt;br /&gt;&lt;br /&gt;*okay, okay - ich hab keine statistischen erhebungen darüber. aber man spricht ja mit vielen leuten und treibt sich im internet rum, ihr wisst ja, wie das ist... ;)</content>
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    <title>nimm die finger von meinem teller, baby</title>
    <published>2006-05-21T08:04:37Z</published>
    <updated>2006-07-06T14:32:23Z</updated>
    <category term="fat girl speaks"/>
    <content type="html">&lt;i&gt;The depth of the bias is illustrated by some of the trade-offs participants said they would make to avoid being obese. Nearly half said they would swap one year of life rather than be fat, while 15 percent reported that they'd give up 10 years or more. About a third of respondents said they'd rather get divorced than be obese. One in five said they'd prefer to be childless; 15 percent said they'd pick severe depression over obesity and 14 percent chose alcoholism over girth.&lt;/i&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;das glaube ich ungesehen. ich bin ja schon ein bisschen wütend, mittlerweile. ich weiß nicht, ob manche von euch bei alternet lesen - die sind dort jedenfalls äußerst linksgerichtet und unglaublich p.c. undenkbar, dass dort jemals etwas abfälliges über trangender oder schwarze oder juden sagen könnte, ohne in der luft zerrissen zu werden. neulich allerdings tauchte dort ein fettfreundlicher artikel auf, und was passierte? aus allen löchern kam die sonst so politische korrekte crowd hervorgeschossen, um ein wenig hass zu verbreiten. das muss ja auch eine solche erleichterung gewesen sein - all die jahre, in denen man kein vernünftiges feindbild entmenschlichen durfte, in denen man immer vorsichtig sein und die menschliche würde im blick behalten musste - bis endlich, endlich, ein dicker silberstreif am horizont auftauchte, die fetten nämlich. &lt;br /&gt;da darf man dann ruhig verbal auch mal etwas über die stränge schlagen, die haben das ja auch verdient, diese schweine. wir wissen schließlich alle, dass übergewicht von gierigem konsum und SUV-fahren und fernsehen herrührt, also lauter solchen sachen, die nur von bösen kapitalisten gemacht werden. spätestens seit dieser peta-kampagne wissen wir ferner, dass politisch aufgeklärte, tierrechts- und ökologiebewusste menschen immer skinny sind und man vom veganen lebensstil auch sofort total skinny wird.   &lt;br /&gt;das betrübt mich schon sehr. ich habe ja schon immer hart zu schlucken gehabt, dass dieser schlankheitswahn auch in die feministischen kreise getröpfelt ist. ansonsten kritische frauen schlucken unterhinterfragt die großen mythen der ernährungswissenschaft, die sich alle paar jahre als quatsch entpuppen und die bühne freigeben für neue gebote. menschen, die sich ansonsten von stereotypen distanzieren, nehmen die stereotypisierung der fetten als gegeben hin. mein absoluter favourit ist da die sache mit der kontrolle: &lt;i&gt;man wird und bleibt dick, weil man keine kontrolle über sein ess- und bewegungsverhalten hat.&lt;/i&gt; das ist, mit verlaub, ausgemachter blödsinn. ein bestimmter lebensstil fördert sicherlich die verbreitung der "obesity epidemic" - mehr menschen werden dick, weil sie das falsche essen und sich nicht bewegen. aber. es gab zu allen zeiten, unter allen bedingungen, dicke menschen, sogar während hungersnöten. sogar zu zeiten, in denen die meisten menschen extreme körperliche arbeit zu verrichten hatten. und es gibt im gegenzug einen großen prozentsatz dünner menschen, die einem extrem ungesunden lebensstil frönen und trotzdem immer dünn bleiben. keiner weiß, warum das so ist. keiner weiß, wo die dicken herkommen, aber alle tun so. &lt;br /&gt;warum mir das thema so wichtig ist? weil es mein leben geprägt hat wie kein zweites. weil mir die welt der anderen seit meiner kindheit als feindlich erscheint. weil ich im gegensatz zu anderen, die den spott aus kindertagen irgendwann vergessen, immer noch von wildfremden auf der straße beschimpft werde. ich war schon immer freiwild. die eltern meiner freunde, meine ärzte, meine lehrer - jeder glaubte, ungefragt mein gewicht kommentieren zu müssen. wenn ich nur auf ihre - sich widersprechenden - ratschläge hören würde, könnte ich auch endlich so normal werden wie sie. seit meinem ersten tag an der grundschule waren meine mutter und ich die zielscheibe von spott. deshalb versteckte ich mich in den pausen, nahm nur unregelmäßig am schulsport teil und traute mich erst wieder im alter von zwanzig, in der öffentlichkeit etwas zu essen. &lt;br /&gt;deshalb war ich jahrelang der meinung, keinen sex haben und keine beziehungen führen zu können, und zum teil wirkt das bis heute nach. die leute sehen mich an und glauben zu wissen, was ich esse, wie ich lebe und wie glücklich ich mit meinem körper bin. aber sie haben keine ahnung.&lt;br /&gt;vor einer ganzen weile schrieb mal jemand auf meiner friendslist, wenn man dick ist, wird man immer als verlierer betrachtet. das blieb hängen bei mir, und mittlerweile weckt das meinen trotz. deshalb sind mir klamotten so wichtig, deshalb kleide ich mich bunt und auffällig und trage kurze röcke meiner bayrischen waden zum trotz, deshalb habe ich eine fleischereifrauenlache und einen beißenden humor, deshalb tanze ich und nehme überall viel raum ein &lt;br /&gt;und mache mich mit absicht noch breiter, wenn einer drängeln will. &lt;br /&gt;denn ich finde, dieses loser-image kommt davon, wenn man sich aufgibt - wenn man jammert und mit gesenktem kopf geht und sich in jutesäcke kleidet und keinen sex versprüht oder sich in so ein furchtbares mutti-klischee reinpresst wie diese ulla-poppken-frauen. macht das lieber nicht, mädels.&lt;br /&gt;in diesem sinne gehe ich jetzt frühstücken.</content>
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    <title>The Kiss Of The Kundalini Spider</title>
    <published>2005-08-28T16:58:42Z</published>
    <updated>2006-07-06T14:23:47Z</updated>
    <category term="angels you can see through"/>
    <category term="meditate and destroy"/>
    <content type="html">I've just returned from the first Berlin Yoga Festival. It was fun. And bizarre.&lt;br /&gt;Imagine a whole festival site full of white, middle class urban yogis and yoginis that greet each other with "Namasté!" and mingle with a few random sikhs and the obligatory cult members, the latter dressed in either orange or white. Once again I was reminded why I stick to the physical aspect of yoga and try to avoid yogic spirituality and hinduism. I find it hard to grasp how someone from a Middle European background could ever gain insight into a complex religious system such as Hinduism(or rather the various sects of the religion, each affected by the teachings of a certain guru). And the cynic in me couldn't help thinking that all of this - the colorful saris, the company of self proclaimed wise men and women, the chanting, the gaudy altars, the rich indian cosmology - is maybe nothing more than another way to pass the time, mere avocation for bored westerners. probably I'm being unfair. probably quite the opposite is the case - after all I've been sitting next to two teenage girls that started crying the moment a well-known yogini entered the stage; I've watched a super-nervous woman announce the same yogini in an unpleasantly obeisant way. I've overheard snatches of a conversation between two people of my age who were about to spend the next years in a himalayan ashram, at some guru's feet. &lt;br /&gt;That's probably the creepiest thing: like a compensation for the lack of a personal,  authoritarian father figure god, there's the concept of the divine and flawless guru,  the awakened being that seeks worship and devotion just like our old friend Jahwe, the jealous and wrathful god of Christianity. When Sri Durgamayi Ma entered the stage the crowd went berserk, chanting and dancing and bowing, like she was a popstar in the form of a fat, sari clothed woman. I can't deny that chanting and dancing appeals to my dark fascination for all things mass hysteria(maybe my German heritage...) and there was also something beautiful about it. A sense of community. A sparkle of hope. &lt;br /&gt;Sri Durgamayi Ma turned out to be a witty and quite likable character, with a honey smooth voice I could have listened to forever and ever. She sat on a huge throne of velvet cushions and was guarded by a thin old man that went by the name of "Noodles" and wore sunglasses, a base cap and a zz top beard. It turned out that this guy was the husband of the holy matriarch, whose job it was to hand his wife a glass of water whenever she demanded it. The speech revolved around love. Love your guru more than yourself. It's better to love someone than to be loved. The guru is divine, once you acknowledge this, you'll be enlightened. Yadda Yadda Yadda. Fortunately the infamous Berlinian sense for discourtesy was present even on these sacred grounds, and so the holy matriarch was confronted by all kinds of sarcastic remarks and snappish questions about her divinity. I have to give her the credit of having a good sense of humour. And she had one damn fine singing voice - nobody rocked to those mantras like she did!&lt;br /&gt;Still, the whole event reminded me what I like about Theravada Buddhism and Zen. It's a quiet way of being spiritual. No gods, no masters. Nothing supernatural, nothing to attach yourself to. Just a few people who sit on cushions and drink tea. In this world, a practicioner would bow to a highly respected teacher, but also to a stone, a blade of grass. I feel at home there.&lt;br /&gt;The gong meditation, led by a funny American Sikh, was pretty enjoyable,  though. The tent was crammed with people and it smelled, but it still turned out to be fine. The Sikh guided the audience through some Kundalini yoga practices, and whether or not you believe in the existance of chakras or an energy snake that lives in your lower spine, it has some interesting effects on the body. Afterward we were instructed to make ourselves a yoga nest - the whole tent was full of people who lay in a fetal position on the cold soil and cuddled themselves on their bags and jackets, while the people on the stage started to play nine huge gongs. And they were loud. REALLY LOUD. At first it sounded like experimental music, the soundtrack for some film school movie set in outer space. Then the sound intensity increased, and increased, and INCREASED - until the sound would creep into your head and your bones and your mind and vibrate there and do all kinds of mind tricks and would scare and enchant you at the same time. Simply amazing. I want to learn how to play these gongs! I want to be a yoga gong player! I want to find out what happens in my brain cells when they get confronted by that sound! :)   &lt;br /&gt;Nina Hagen gave a mantra concert. She looked like the cartoon version of Kali Durga, with plastic skulls and feathers woven into her hair and her tiny body covered in black rags. I guess she must already be fifty or older, but she was kinda ageless. Maybe ufo sightings and ashram life do that to your body. I wonder if her unadjusted behavior is calculated. As mentioned before, I'm really into chanting and mantras and I like Nina Hagen. So that was nice. It was the perfectly weird ending for a perfectly weird day. &lt;br /&gt;But in a good way. &lt;br /&gt;The End.</content>
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    <title> And you open the door and you step inside. We're inside our hearts.</title>
    <published>2004-12-12T18:41:53Z</published>
    <updated>2006-07-06T14:27:28Z</updated>
    <content type="html">&lt;i&gt;You have to realize that one day you will die. Until you know that, you are useless.&lt;br&gt;
&lt;br&gt;
&lt;/i&gt;Seit einer Weile kann ich mir, wenn ich die Augen schließe, das
Sterben vorstellen. Ich kann mir richtig vorstellen, wie langsam die
Ränder ausfransen, das Licht abdimmt und die Dunkelheit sich durch mein
Sichtfeld fräst. Und dann frage ich mich, ob ich vielleicht Angst
hätte, oder ich die Erfahrung aus einer neugierigen Distanz heraus
beobachten würde. Und ich begreife, was Einsamkeit bedeutet. Und dann
fühle ich mein Herz schlagen und das Kribbeln und Pochen, das sich
durch meinen Körper zieht, jede Faser in Bewegung und lebendig, und ich
begreife zum ersten Mal, dass da etwas in ständiger Veränderung
begriffen ist, dass in mir Zellen sterben und sich neu bilden und dass
da drin Heerscharen kleiner Organismen herumwuseln und vergehen. Das
ist doch unglaublich, dass man Tod und Geburt andauernd mit sich
herumträgt, dass man so lebendig ist und es doch die meiste Zeit über
kaum bemerkt, sich selbst nur dann richtig spürt, wenn etwas weh tut. &lt;br&gt;
Jetzt weiß ich das also, dass ich sterbe, und dass ihr alle sterbt, und
das hängt ein bisschen wie eine große Gewitterwolke über mir und ein
kleines Männchen mit einer Stoppuhr sitzt in meinem Ohr und schreit:
Jetzt mach gefälligst was daraus! Und ich weiß gar nicht so recht, wo
ich anfangen soll, denn mir täte leid, so vieles noch nicht gemacht zu
haben, und ihr kennt ja alle die Frage: Wenn ich heute stürbe,
dann...&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp; &lt;br&gt;
Wäre ich dann zufrieden? Bringt es etwas, dem Leben nachzujagen, immer
durstig zu sein, immer mehr von allem kosten zu wollen, unersättlich?
Und im Kopf dabei doch immer schon beim nächsten großen Ziel zu sein
oder sich in der Vergangenheit verlaufen? Was mache ich denn dann, wenn
meine Pläne alle in Sackgassen führen? Wenn ich doch nicht studiere,
wenn ich doch nicht die Welt kennenlerne, wenn ich mit dem Schreiben
aufhöre und keine tollen Menschen mehr kennenlerne - war dann alles
umsonst? Mein aufgeregtes Herz klopft ganz laut bei diesem Gedanken.
Und ich frage mich, ob ich nicht genauso gut nach draußen gehen kann,
um den kalten Wind zu fühlen und die Geräusche einer Großstadtnacht zu
hören und meinem wilden Herz zu sagen, es soll ganz ruhig sein - denn
letztlich habe ich nicht mehr und auch nicht weniger, was jeder andere
hat - ein Leben. &lt;br&gt;
&lt;i&gt;&lt;br&gt;
&amp;nbsp;&lt;/i&gt;&lt;br&gt;</content>
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    <title>labels are for soup cans</title>
    <published>2004-07-28T07:06:28Z</published>
    <updated>2006-07-06T17:55:07Z</updated>
    <category term="fat girl speaks"/>
    <lj:music>kula shaker - tattva</lj:music>
    <content type="html">freiluftkino, gestern abend, die luft lau, beinahe kühl. "was nützt die liebe in gedanken", dieser film, den alle so toll fanden, mit diesem schauspieler, den auch alle toll finden. angelehnt ist das alles an eine wahre geschichte.&lt;br /&gt;der letzte satz des films lautet:&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;"elli hat nie geheiratet."&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;elli, das muss man wissen, ist das kleine graue mäuschen, das in den tollen helden verliebt ist, der wiederum in ellis intrigante blonde freundin verliebt ist. am ende kriegt keiner, was er gewollt hat.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;elli hat also nie geheiratet.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;an dieser stelle soll der zuschauer mitleid haben mit der armen elli, es drängen sich bilder auf von achtzigjährigen ellis, die einsam und traurig in pflegeheimen vor sich hin vegetieren, ungeküsst und ungefickt. oder nein, noch grausamer: achtzigjährige ellis, die in ihrer wohnung voller katzen vor dem fernseher sterben und erst monate später aufgefunden werden. so einsam und traurig sterben die unverheirateten ellis - mädels, lasst euch das eine warnung sein! der ein oder andere zuschauer neben mir lässt sich deshalb auch zu einem halb spöttischen "ooooooh" hinreißen, während mir eigentlich etwas ganz anderes durch den kopf schießt, nämlich:&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;ich hoffe, du hattest ein saugeiles leben, elli.     &lt;br /&gt;&lt;br /&gt;ich hoffe, du hast noch vor dem krieg deine sachen gepackt und deutschland verlassen, noch bevor das richtig rund ging. ich hoffe, du hast viel von der welt gesehen, hast dich in kanada oder australien niedergelassen, wo du interessante und liebenswerte menschen kennengelernt hast. ich hoffe, du hattest spass, bei allem, was du getan hast - einem philosophiestudium etwa, oder einer künstlerkarriere. ich hoffe, du hattest richtig guten sex und ein, zwei, drei wunderbare beziehungen, an denen du gewachsen bist. ich hoffe, du warst immer frei, dein leben umzuwerfen und neu anzufangen, dich selbst zu verwerfen und neu zu erfinden, denn du hattest keine kinder, für die du dich aufopfern musstest. ich hoffe, deine beerdigung war dennoch voller menschen mit aufrichtigen tränen. denn, liebe elli, ich vermute, du warst ganz einfach smarter als der rest deiner generation. ich vermute, eben jener rest starb an dem ort, an dem sie auch geboren und den sie nie verlassen haben, an der seite von männern, mit denen sie schon seit jahren nicht mehr gesprochen haben. statt hausarbeit zu machen hast du einfach das haus gerockt. das wünsch ich dir zumindest von herzem. und möchte gern, dass der letzte satz dieses seltsamen filmes von nun an lautet:&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;"elli hat nie geheiratet, denn sie hatte ein saugeiles leben."</content>
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